Elektrischer Anschluss¶
Damit die Komponente betrieben werden kann, muss der elektrische Anschluss durch den Betreiber hergestellt werden.
Gefahr
Gefahr durch elektrischen Schlag
Unfachmännisch ausgeführte Tätigkeiten an elektrischen Bauteilen können zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Diese Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder einer elektrotechnisch unterwiesenen Person unter Aufsicht einer Elektrofachkraft ausgeführt werden.
Warnung
Anschluss an den Potentialausgleich
Die Komponente muss an den örtlichen Potentialausgleich angeschlossen werden. Die Verbindung ist sach- und fachgerecht herzustellen sowie vor der ersten Inbetriebnahme entsprechend den geltenden Regeln zu prüfen. Beim Einsatz von Zubehör ist darauf zu achten, dass dieses ebenfalls an den örtlichen Potentialausgleich angeschlossen wird. Bei der Einbindung in die Gesamtanlage muss sichergestellt sein, dass diese an den Potentialausgleich der Gesamtanlage/des Gebäudes angeschlossen werden.
Bemerkung
Markierungen Potentialausgleich
An den Adaptierungspunkten befinden sich Erdungsmarkierungen, welche für den Potenzialausgleich genutzt werden sollen. Siehe hierzu DIN EN 60204 / VDE 0100-540
Warnung
Not-Aus-Einrichtung
Vor Arbeiten an der Komponente ist die Versorgungsspannung zu trennen. Not-Aus-Einrichtungen müssen während aller Betriebsarten wirksam sein.
Warnung
Sicherheits- und Schutzeinrichtungen kontrollieren
Kontrollieren Sie alle elektrischen Sicherheits- und Schutzeinrichtungen. Diese dürfen nicht überbrückt werden. Stellen Sie sicher, dass die Netzeinspeisung bauseitig über einen FI-Schutzschalter (RCD) erfolgt.
Die Komponente ist für einen Betrieb mit einem Steuergerät der RNA ausgelegt und optimiert. Bei einem Betrieb mit Steuergeräten anderer Hersteller ist die jeweilige Dokumentation zu beachten und die technischen Kennwerte einzuhalten. Der Einsatz eines Steuergerätes der RNA wird empfohlen, da damit die optimale Performance erzielt werden kann.
Bemerkung
Informationen zu Steuergeräten
RNA bietet eine Vielzahl von Steuergeräten zum Betrieb von Komponenten der RNA an. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der Geräte.
Bemerkung
Betriebs- und Montageanleitungen zu Steuergeräten
Informationen zu Einstellungen der RNA-Steuergeräte erhalten Sie in der zugehörigen Betriebs- und Montageanleitung des jeweiligen Steuergeräts.
Ab Werk werden Schwingantriebe mit einem Stecker ausgeliefert.
Abb. 3 Darstellung der möglichen Steckertypen¶
Dargestellt von links nach rechts
100/120 Hz Schwingfrequenz
50/60 Hz Schwingfrequenz
100/120 Hz Schwingfrequenz mit Metall-Verschraubung und abgeschirmtem Kabel (EMV)
50/60 Hz Schwingfrequenz mit Metall-Verschraubung, schwarzem Schrumpfschlauch und abgeschirmtem Kabel (EMV)
Durch eine interne Kodierung erkennen RNA-Steuergeräte automatisch die Betriebsart des jeweiligen Antriebs (Schwingfrequenz 50Hz oder 100Hz).
Abb. 4 Darstellung des Steckeranschlusses¶
Wichtig
Die Drahtbrücke zwischen den Kontakten 3 und 4
entfällt bei 50/60 Hz
ist erforderlich bei 100/120 Hz