Tooling

_images/2D_Ma%C3%9Fzeichnung_PARU_Tooling_Befestigung_HEj6WSq.png

Das Tooling wird über die Befestigungsschrauben (A) auf der Nutzmasse befestigt.

PARU Mini XS

PARU Mini S

Gewinde (A) [mm]

5

5

Bohrung (B) [mm]

4H7

4H7

Abstand (C) [mm]

18

21

Abstand (D) [mm]

49,5

58,9

Breite (E) [mm]

36

42

Abstand (F) [mm]

60

100

Abstand (G) [mm]

80

100

Die Komponente PARU Mini ist ab Werk für eine Reihe von Standard-Toolings abgestimmt.

_images/2D_Ma%C3%9Fzeichnung_PARU_Schwerpunkt.png

Abb. 3 Der Schwerpunkt des Toolings ist mit (C) gekennzeichnet.

Die für den Aufbau relevanten pyhsikalischen Parameter (Masse, Dimension, Position) sind nachfolgend aufgelistet.

PARU Mini XS

PARU Mini S

Idealgewicht Tooling [kg]

0,7 ± 0,025

1,1 ± 0,025

Maximalgewicht Tooling [kg]

0,9

1,4

Empfohlene maximale Länge [mm]

300

500

Schwerpunkt Schiene X (A) [mm]

90 ± 10

97 ± 30

Schwerpunkt Schiene Y [mm]

0 ± 9

0 ± 5

Schwerpunkt Schiene Z (B) [mm]

81 ± 10

100 ± 15

Wichtig

Die Funktionalität des Antriebs hängt von der Genauigkeit und Gestaltung des Toolings sowie gegebenenfalls von der Beschichtung und der Qualität des Förderguts ab. Ebenso müssen die Einstellungen am Steuergerät und die Qualität der Schraubverbindungen dieser Anleitung entsprechen. Weiterhin sind die bei einer simulationsgestützten Abstimmung getroffenen Parameter zu beachten.

Durch den Aufbau mit einzelnen Federbeinen kann die Komponente in Rücksprache mit RNA über die obige Angabe hinaus auf ein breites Spektrum an Toolings abgestimmt werden. Im Regelfall müssen lediglich die Schraubenanzugsmomente für die Toolingbefestigung beachtet werden.

Entwicklung eigener Toolings

Für die Gestaltung von Toolings für die Komponente wird empfohlen, die nachfolgenden Randbedingungen einzuhalten.

  • Das Tooling muss ein Starrköper sein, um die Bewegung des Nutzmasse bestmöglich zu übertragen

  • Ein Verhältnis Höhe zu Breite der Förderschiene von 2:1 oder größer wird empfohlen.

  • Eine starrkörpergerechte Verschraubung wird empfohlen.

  • Für einen ruhigen Stand der Komponente mit geringer Übertragung von Lagerkräften auf den Aufstellort sollte das Maximalgewicht der Schiene nicht überschritten werden

  • Der Schwerpunkt des Toolings sollte in der Mitte liegen und die Deviationsmomente um die Förderachse nahe bei 0 sein

Zur virtuellen Absicherung des Laufverhaltens und Systemabstimmung empfiehlt sich die Toolingkonstruktion über den Dummy der Komponente im CAD und die Nutzung der Simulationstools der RNA.