Einstellungen an der Komponente

Die Grafik zeigt die Resonanzkurve eines Vibrationsförderers. Diese ist grundlegend für das Verständnis eines Schwingsystems, welches sich hauptsächlich aus den schwingenden Massen und einem Federelement zusammensetzt.

Das Schwingsystem wird im Betrieb durch eine vorgegebene Frequenz (Erregerfrequenz) angeregt und in Schwingung versetzt. Diese Schwingung treibt das Fördergut mit der Fördergeschwindigkeit (A) an.

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Abb. 5 Prinzipdarstellung einer Resonanzkurve

A

Fördergeschwindigkeit/Amplitude

B

Eigenfrequenz/Resonanzfrequenz

C

Erregerfrequenz (50/100Hz)

D

Resonanzkurve

E

Frequenzbereich

F

Anzahl Federn

Für die Komponente SLL800 gibt es grundsätzlich vier Möglichkeiten zur Abstimmung des Schwingsystems. Durch Veränderung

  1. der Massen an Schwinger und Gegenmasse : Veränderung der Resonanzfrequenz (B)

  2. der Federkonstante durch Ein-/Ausbau von Federn : Veränderung der Resonanzfrequenz (B)

  3. der Erregerfrequenz (C) mit einem Frequenzsteuergerät : Veränderung des Punktes auf der Kurve

  4. des Federwinkels : Anpassung des Laufverhaltens der Werkstücke

Bemerkung

Die Resonanzfrequenz (B) des Vibrationsförderers darf nicht mit der Netzfrequenz (entspricht der Erregerfrequenz C) übereinstimmen und sollte in den meisten Fällen kleiner sein als die Erregerfrequenz (C).

Bemerkung

Bei Veränderung der Massen von Gegen- und Schwingmasse (An- oder Abbau von Konter- oder Zusatzgewichten) verändert sich die Laufgeschwindigkeit bzw. die Eigenfrequenz des Vibrationsförderers. Gegebenenfalls müssen Blattfedern ein- oder ausgebaut werden.