Korrektur

Korrektur des Laufverhaltens

Die Laufgeschwindigkeit der Werkstücke ist auslaufseitig höher

Wenn auslaufseitig die Laufgeschwindigkeit oder die Höhenamplitude höher als einlaufseitig ist, ist der Federwinkel kleiner als der Schwerpunktwinkel. Die Kraftrichtung der Federn wird hinter dem Schwerpunkt der Schwingmasse eingeleitet. Der Federwinkel muss vergrößert werden.

Die Laufgeschwindigkeit der Werkstücke ist einlaufseitig höher

Wenn einlaufseitig die Laufgeschwindigkeit oder die Höhenamplitude höher als auslaufseitig ist, ist der Federwinkel größer als der Schwerpunktwinkel. Die Kraftrichtung der Federn wird vor dem Schwerpunkt der Schwingmasse eingeleitet. Der Federwinkel muss verkleinert werden.

Die Werkstücke springen

Wenn bei gleichmäßiger Transportgeschwindigkeit das Laufverhalten unruhig wirkt oder die Werkstücke stark zwischen Lauffläche und Abdeckung springen, ist der Federwinkel bzw. der Schwerpunktwinkel und dementsprechend die Höhenamplitude zu hoch. Der Feder- und der Schwerpunktwinkel müssen verkleinert werden.

Die Werkstücke stocken

Wenn bei gleichmäßiger Höhenamplitude das Laufverhalten stockend wirkt, ist der Federwinkel bzw. der Schwerpunktwinkel und dementsprechend die Höhenamplitude zu gering. Der Feder- und der Schwerpunktwinkel müssen vergrößert werden.

Seitliche Schwingungen

Wenn das Laufverhalten durch die genannten Maßnahmen nicht zu verbessern ist, seitliche Schwingungen auftreten oder die Werkstücke an bestimmten Stellen nicht transportiert werden, ist die Steifigkeit der Transportschiene nicht ausreichend. Ebenso können eventuelle Stoß- und Trennstellen gegeneinander arbeiten oder asymmetrische Transportschienen zu ungleichem Laufverhalten führen.

Abhilfe schaffen hier die folgenden Maßnahmen:

  • Zusätzliche Versteifungen anbringen

  • Optional erhältliche Schwingungsbegrenzungen einbauen

  • Stoß- und Trennstellen verschrauben

  • Asymmetrische Bauteile mit entsprechenden Gewichten kontern oder durch leichtere Materialien ersetzen